Thommen wurde bereits auf der Karte von Wiltheim, 360 bis 400 n. Chr.,
unter dem römischen Kaiser Theodosus vermerkt. Unter den Karolingern
stand hier eine Villa, ”palatium ad tumbas”, so erwähnt in Akten aus
dem 9. Jahrhundert.
In der Freiheit Ouren und der Herrlichkeit Reuland standen seit dem
Mittelalter (11. - 12. Jahrhundert) eine Burg. Beide waren von anbeginn
Luxemburg verbunden. Die Herrschaft Reulands dehnte sich auch auf Teile
des heutigen nördlichen Luxemburg aus. Die Festungen wurden von den
französischen Revolutionsarmeen zerstört.
Durch den Frieden von Aachen (1748) trat die österreichischen Thronfolgerin Maria-Theresia ihr Erbe im Luxemburger Land an.
Ab 1794 gehörten die beiden neuen Gemeinden Ouren und Reuland dem neu gegründeten Département de l' Ourthe an.
1815 beim Wiener Kongreß wurde das Gebiet der heutigen Gemeinde Burg
Reuland Preußen zugesprochen. Nach dem Ersten Weltkrieg kam es bis 1940
und wieder 1945 zu Belgien. Die Ardennenoffensive im Winter 1944 hat es
verhältnismäßig heil überstanden.