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Metallelemente aufs Dach und an die Wand

Luxmetall in Malmedy produziert 1A-Qualität "auf Maß"

Hallen bauen ist eine Sache, Stahl walzen und in Form bringen eine andere.
Warum sollte man nicht beides können, dachte sich Paul Lentzen, der seit 1990 mit seiner LUXMETALL AG Trapezprofile für Dach und Wand, -zuerst in einer angemieteten Halle in Burtonville bei Vielsalm (Provinz Luxemburg)-, produziert.
Die in 1976 in Espeler, im südlichen Ostbelgien, gegründete HALLENBAU LENTZEN AG gab den Anstoß: Warum sollen wir nicht die Metallprodukte , die wir für die Beplankung und Bedachung unserer Hallenkonstruktionen benötigen, selber herstellen?



Der ehemalige Schüler des Technischen Institutes der Bischöflichen Schule in St.Vith wusste stets, was er wollte und setzte zielstrebig seine Pläne um. Flankiert von guten Mitarbeitern, realisierte er Schritt für Schritt seine Vorstellungen.

Mit einer Vier-Mann-Besetzung wurde in Burtonville nicht nur die erste Profilieranlage betrieben, sondern auch Planung, Verkauf und Buchhaltung erfolgreich gemeistert.  1999 war der Mitarbeiterstab schon bis auf 15 Personen angewachsen.  Inzwischen waren neben dem LM40-Trapezblechprofil auch noch das LM19 und die LMTile-Dachpfannen mit in die Luxmetall-Produktreihe aufgenommen worden. 

Seit 2000 in Malmedy

Mit dem neuen Jahrtausend begann auch für Luxmetall eine neue Aera. Ab dem ersten Tag des Jahres 2000 waren die neuen Produktionsstätten in Malmedy einsatzbereit. Günstig an der Ausfahrt Nummer 15 der Autobahn E42 Verviers-Trier gelegen, konnte ab sofort mit neuen Produktionsmaschinen, verbesserten Anlagen und großzügig organisierten Abläufen schneller und rentabler gearbeitet werden.

Stehfalzelemente, Wellplatten und Modul-Dachpfannen wurden in die bis dahin schon umfangreiche Produktpalette aufgenommen. Das Angebot vergrößerte sich schlagartig, die Mitarbeiterzahl stieg beständig. Heute beschäftigt Paul Lentzen in seinen Firmen in Malmedy und Luxemburg über 50 Mitarbeiter.

Die “Abteilung” Lentzen-Hallenbau, die inzwischen auch ihre Werkhallen in der rue de Norvège bezogen hatte, wurde 2004 in eine LUXMETALL-BAU AG umbenannt und deren Verwaltungssitz nach Weiswampach im Norden des Großherzogtums Luxemburg transferiert, wo sie 2007 ihre definitiven Räume beziehen wird.


Geprüfte 1A-Qualität

Die in der Industriezone in Malmedy hergestellten Metallprodukte finden im Neubau, in der Altbausanierung, im Industrie- und Landwirtschaftsbereich sowie im Privatsektor vielfältige Verwendung.  Sie zeichnen sich aus durch ihre 1a-Qualität.
Die Universität Karlsruhe, die sich auf die Zertifizierung dieser und ähnlicher Produkte spezialisiert hat, ist mit ihrer Bewertung weltweit als “firstclass” angesehen.  Immerhin investiert LUXMETALL jährlich über 20.000 Euro in die Prüfverfahren dieses und anderer angesehener Institute.
“Ohne diese Prüfsiegel kann man nicht erfolgreich verkaufen, will man im öffentlichen Bereich präsent sein und entsprechende Garantien geben”, betont Betriebsleiter Marcel Mollers. Diese Qualitätsprüfungssysteme sind nicht nur für den Hallenbaukonstrukteur und seinen Kunden eine gewisse Beruhigung, mit ihnen können notfalls auch Qualitätsmängel bis zum Wareneingang zurückverfolgt werden. Jede Stahlrolle wird als Rohprodukt katalogisiert und kann jederzeit für Ersatzansprüche bis ins Detail “analysiert” werden.  Und wenn dann und wann mal Qualitätsmängel auftreten sollten (eigentlich sehr selten), sorgt LUXMETALL für schnellen und unkomplizierten Ersatz. Auch das hat sich längst in Abnehmerkreisen herumgesprochen, schafft Vertrauen und treue Kunden.
Mehrere Millionen Quadratmeter bisher hergestellte Elemente sind immerhin ein erheblicher Faktor, der das Können der LUXMETALL-Produzenten anschaulich dokumentiert.
Investitionen von 7 Millionen Euro in Maschinenpark und Werkhallen unterstreichen den Willen der Geschäftsleitung, den Standort Malmedy zu festigen und weiter auszubauen.




Gewaltiger Exportanteil

Abgesehen von den Dach- und Wandbekleidungen, die an die Schwesterfirma nach Luxemburg in den Hallenbau gehen, ist der Export das größte Geschäft. 2006 waren es immerhin 88% der Produktion, die ins Ausland gingen, wobei Deutschland und Frankreich die größten Abnehmerländer darstellen. Gefolgt von Großbritannien, Benelux und Österreich auf den Plätzen 3 bis 5.  Spanien, Portugal, Schweiz und Italien spielen im europäischen Markt eine etwas geringere Rolle.
Das Überseegeschäft mit Südamerika und Afrika ist eher sporadisch, “erschweren” doch die Transportkosten im wahrsten Sinne des Wortes den Absatz bei diesen weiten Distanzen.

Berlin beherbergt seit 1992 die bisher einzige Auslandsniederlassung, die Luxmetall-Deutschland GmbH. Der andere EU-Markt wird über die Exklusivvertriebsgesellschaften in Luxemburg (Linden-Peusch SA in Clervaux, seit 1990), in Österreich (GMS in Golling, seit 1995) und in den Niederlanden (Boommat in Tiel, seit 2004) abgewickelt.


Erfolg trotz teurer Rohstoffe

Sozusagen “auf Maß” werden alle Produkte dem Wunsch des Kunden entsprechend hergestellt.  Der enorme Anteil an Zubehörartikel und die Materialqualitäten, angefangen beim Stahlkern bis zu den Beschichtungen und Lackierungen mit ihrer großen Farbenvielfalt, sind echte Trümpfe im Vergleich zu anderen Anbietern. 
Die verbrauchte Menge Stahl stieg in 2006 im Vergleich zum Vorjahr um 20,2 Prozent.  Die kurzen Lieferzeiten (Was bis dienstags bestellt wird, verlässt garantiert in der darauf folgenden Woche das Werk), die flexible Handhabung der Produktion im überschaubaren Familienbetrieb und die bewährte Zuverlässigkeit sind vielversprechende Erfolgsfaktoren, die die Werksleitung mit einer gewissen Zuversicht in die Zukunft schauen lässt. “Tendenz steigend!”, so lautet die optimistische Einschätzung des Firmeninhabers Paul Lentzen für die kommenden Jahre.



Die Preissteigerung für den Stahl stieg im Jahre 2006 um sage und schreibe 25 Prozent. Trotz dieser “Explosion” konnten entgegen allen Erwartungen echte Erfolgszahlen in Malmedy geschrieben werden.  Abwarten, ob die Preissteigerung beim Zink (alle Stahlkerne werden zinkbeschichtet) die guten Prognosen für die nahe Zukunft nicht doch noch etwas bremst.

Der Erfolg der LUXMETALL ist sicherlich nicht nur auf die aktuelle Marktlage, die aussichtsreiche Konjunktur und die Qualität der Produkte zurückzuführen.
Auch die Mitarbeiter tragen ihren beachtlichen Teil dazu bei.  Das weiss Paul Lentzen und schätzt die Treue seines Stammpersonals, von dem 6 Personen immerhin schon über 20 Jahre für ihn aktiv sind.  Er gibt seinen Mitarbeitern viel Verantwortung, steckt deren Wirkungskreis nicht zu eng und schenkt ihnen viel Vertrauen.
Umgekehrt ist das genau so. Einfach beispielhaft, wie seine Mitstreiter selbständig anpacken und den Chef loben.
“Sie würden für mich durchs Feuer gehn!” sagt Paul, den alle im Betrieb duzen.

>> Weitere Bilder und Eindrücke aus der Produktion ...
Unsere Link-Empfehlungen:
>> www.luxmetall.com
>> www.luxmetall-bau.com

 
 

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